Die blinden Flecken der Geschichte

blindeFlecken.png

Österreich 1927-1938

Neuerscheinung im März 2017!

Platz 9 der Bestseller-Liste Sachbuch!

  • Völlig neue Perspektiven auf die Zwischenkriegszeit
  • Fundierte Quellenrecherche, prägnante Analysen
  • Ein lebendiges Bild einer heftig umstrittenen Zeit

Die Zwischenkriegszeit ist in Österreich auch heute noch eine ideologische Kampfzone. Berichte über den Schattendorf-Prozess und den folgenden Brand des Justizpalastes 1927 sind oft fehlerhaft, wichtige Fakten werden ausgelassen und Ereignisse einseitig dargestellt. Ähnliches gilt für die Februarkämpfe 1934, in denen die Gewalt zwischen den verfeindeten Lagern eskalierte. Die unterschiedlichen Sichtweisen,  Widersprüche, Lücken bzw. Unrichtigkeiten, werden anhand teilweise bisher unveröffentlichter Quellen analysiert und dabei auch völlig Neues zutage gefördert.

Die blinden Flecken der Geschichte prägen den Diskurs bis heute: Es gibt keine gemeinsame Gedenkkultur zu den damaligen Ereignissen, Gedenkveranstaltungen sind immer auch politisch eingefärbt.

 

"Was Gudula Walterskirchen jedoch mit diesem Buch - einmal mehr - unternimmt, ist das lobenswerte Unterfangen, die herrschenden Einseitigkeiten des immer wieder parteipolitischen Diskurses aufzubrechen und Schattierungen anzubringen, welche die nach wie vor dominierende Schwarz-Weiß-Zeichnung unterlaufen." (Die Furche)

 

zum Buch